Keine Arthroskopie bei Kniearthrose

Keine Arthroskopie bei Kniearthrose

verfasst am 26.04.2016

Krankenkassen bezahlen kein arthroskopisches Verfahren mehr bei Gelenkverschleiß. Oft ist sie kombiniert mit anschließender Physiotherapie: die minimalinvasive arthroskopische Operation. Sie soll bei Gonarthrose Beschwerden vermindern und den Einsatz einer Knieendoprothese hinauszögern. Ab Anfang April 2016 zahlen nun Krankenkassen gesetzlich versicherten Patienten diesen Eingriff nur noch in Ausnahmefällen. Das hat der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit Zustimmung des Bundesministeriums für Gesundheit für die Behandlung einer chronischen Arthrose des Kniegelenks beschlossen. In "hochwertigen" Studien seien keine wissenschaftlichen Belege für den Nutzen gefunden worden. Eine sehr gute Alternative zur Arthroskopie, ist laut Studien, die Physiotherapie. Mit dem Ziel Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten sind Maßnahmen wie Krankengymnastik und Manuelle Therapie sehr empfehlenswert und das Mittel der Wahl. 
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